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Der Pepp der Website ist oft eine Summe von Details.
Axel Tüting

Eigentlich ist CSS3 gar nicht so neu, denn es ist seit 2000 in der Entwicklung. Da der Aufbau aber modular ist und diese einzelnen Module stetig weiterentwickelt werden, kommt CSS3 erst seit einigen wenigen Jahren stärker zum tragen.

CSS ist quasi das Herstück der Website. Alle Formatierungen werden weitgehendst mit HTML und CSS umgesetzt. Während HTML eher statisch ist (was sich jedoch mit HTML5 ändert), kann mit CSS diese Statik komplett "aufgebrochen" werden und nahezu jedes HTML-Element mit eigenen Formatierungen belegt werden.

Auf dieser Website ist sehr viel mit CSS3 umgesetzt. So wurde für das Menü keine spezielle Joomla-Erweiterung benutzt, sondern das gesamte Menü, wie auch das sanfte einfaden bei Untermenüs, ausschließlich mit CSS3 umgesetzt. Dazu gehört natürlich auch der "Icon-Wackler". Alte Browser, wie die Internet Explorer 9 und 8 haben zwar kein so schönes Menü und da wackelt auch nichts, aber sie können dennoch die Navigation benutzen. Da mittlerweile aber alle Browser automatische Update-Funktionen enthalten, sollte die "Gefahr" eines alten Browsers doch eher gering sein.

@keyframes einfaden{
  0% {
    left:0px;
    top:0px;
    opacity:0;
    transform:  rotate(0deg) scaleX(1) scaleY(1) skewX(0deg) skewY(0deg);
  }
...

CSS3 bietet aber sehr viele Möglichkeiten die Website zu gestalten. Neben den Animationen und Einblendeffekten, kann insgesamt die Struktur einer Webseite besser angesprochen werden, gezielter auf einzelne Elemente eingegangen werden, die in früheren CSS-Versionen gar nicht oder nur sehr schwer ansprechbar waren. Ein großer Vorteil von CSS3-Techniken ist auch, dass an vielen Stellen grafische Elemente, die zum Design einer Webseite gehören, weg gelassen werden können. Dazu zählen beispielsweise Farbverläufe oder auch Schattenwürfe und abgerundete Ecken. Dadurch wird die Performance geschont, die Site lädt schneller, ist effektiver und etwaige Grafikfehler werden minimiert.