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Wordpress ist mittlerweile das am weitesten verbreitetete System um Websiten mit veränderten Inhalten zu erstellen.

Wordpress selber ist 2002 entstanden und war zunächst ein reines Blogsystem. Mittlerweile hat sich Wordpress durch zahlreiche Weiterentwicklungen zu einem kleinen Content Management System (CMS) entwickelt. Ein großer Vorteil von Wordpress ist, dass sofort ein Text geschrieben werden kann, ohne das irgendein tieferes Wissen über Webseitenerstellung oder auch Wordpress vorliegen muss. Beitrag schreiben, speichern und der Beitrag wird automatisch angezeigt.

Ebenso einfach ist es ein neues Theme (Template) zu installieren. Zahlreiche Themes stehen zur Verfügung und es lassen sich so vielfältige Webseiten erstellen.

Wordpress Dashboard

Doch Einfachheit hat auch seinen Preis. Im Kern ist und bleibt Wordpress ein Blogsystem. Dort ist es allerdings auch unschlagbar. Kein anderes System kann Wordpress an dieser Stelle auch nur annähernd das Wasser reichen! Ist jedoch mehr, als ein Blogsystem das Ziel der Website, wird es schnell unübersichtlich in Wordpress und vielerlei "Standards" sind nur mit zusätzlichen Plugins, wie die Erweiterungen in Wordpress genannt werden, umsetzbar. Wordpress hat ein Dashboard von dem alles stets erreichbar ist. Anders, als beispielsweise Joomla, das in verschiedenen Menübereichen unterteilt ist und so für ein Höchstmaß an Übersichtlichkeit sorgt, hat Wordpress nur eine Seite von der stets alles immer erreichbar ist. Das hat zur Folge, dass bei der Installation mehrerer Erweiterungen sehr schnell Unübersichtlichkeit entsteht.

Bereits bei einfachen Standards, wie beispielsweise Meta-Angaben für die Suchmaschinen, ist ein Plugin erforderlich. Beiträge haben stets Angaben zum Autoren und Veröffentlichungsdatum, was sich nur durch EIngriffe in das Template per CSS abstellen lässt. Die Menüführung erfordert letztlich eine Aufsplittung in Beiträgen und Seitengestaltung, was nicht der Übersichtlichkeit dient, da Text-Inhalte so von verschiedenen Bereichen herkommen. Vielfältige Verlinkungen, wie in anderen CMS' sind in Wordpress nicht möglich.
Das Rechtesystem ist eher als Pseudorechtesystem zu bezeichnen und dient wohl eher dazu, sich "Content Management System" nennen zu dürfen.
Mehrsprachigkeit ist zwar möglich, tatsächlich aber nur schwer und unzureichend umsetzbar.

Immerhin ist es jedoch mit Wordpress sehr einfach Multisites umzusetzen. Also eine Datenbank und mehrere Domains. Leider gilt das aber nur für Subdomains. Echte Multidomain-Fähigkeit ist mit Wordpress nicht möglich.

Fazit:
Wordpress ist bei Textlastigen Websites sehr gut geeignet. Insbesonders bei kleineren bis kleineren mittelständigen Betrieben, nicht zuletzt auch durch die Wartungsfreudigkeit von Wordpress (Updates können automatisiert werden). Bei Blogsystemen ist Wordpress absolut erste Wahl und bietet gerade für diesen Anwendungsbereich zahlreiche tolle Möglichkeiten, die alle in der Erstinstallation vorhanden sind.

Wordpress eignet sich nur bedingt bei umfangreichen erforderlichen Rechteverwaltungen, jeglichen Anforderungen, die über ein rein Textbasiertes System hinausgehen und ist auch nicht für wirklich große Seiten geeignet.

Alles kann zwar mit Plugins im Nachhinein entsprechend erweitert werden, verliert aber dann schnell an Übersichtlichkeit. Die Performance leidet natürlich auch darunter.

Ebenso sind die Einstellmöglichkeiten sehr übersichtlich und bieten nur eingeschränkte Variationen bei der Beitragserstellung und -ansicht.